2023 ist ein Wahljahr. Was spürbar ist. Denn in den letzten Wochen waren die St.Galler Ständeratskandidatinnen der verschiedenen Parteicouleurs bei Neujahrsempfängen oder Medienorientierungen im Rheintal aktiv. Um ihre Wahlprogramme, ihre Ziele und Überzeugungen bekannt zu machen.
Freiwerdender Ständeratssitz
So jetzt auch Nationalrätin Barbara Gysi, die für die SP im Rennen um den durch den Abgang von Paul Rechsteiner freiwerdenden Ständeratssitz mit dabei ist. Im Rahmen einer Medienkonferenz im Altstätter Frauenhof präsentierte sie ihre Hauptziele für den Fall der Wahl in den Ständerat.
Es sind drei wesentliche Ziele, die Barbara Gysi erfolgen wird. Der öffentliche Verkehr müsse - auch grenzüberschreitend - verstärkt werden. In diesem Bereich sei auch die Tarifsituation zu verbessern und müssten touristische Angebote, wie die Zahnradbahn nach Gais oder das Bähnli nach Walzenhausen, erhalten werden.
Soziale Sicherheit gestärkt
Weiters werde sie sich dafür einsetzen, dass die soziale Sicherheit durch den Ausbau der Prämienverbilligung gestärkt werde. «Im Kanton St.Gallen ist ein Fünftel der Bevölkerung nach einer Studie der Caritas armutsgefährdet. Hier bringt die Prämienentlastungsinitiative der SP eine notwendige Entlastung von Menschen mit unteren und mittleren Einkommen.»