Bei Grossereignissen, die über längere Zeit andauern, ist es Aufgabe des Regionalen Führungsstabs für die Behörden Entscheidungsgrundlagen zu erarbeiten sowie den Einsatz der verschiedenen Hilfskräfte zu koordinieren. Im vergangenen Jahr 2022 musste der Regionale Führungsstab Oberes Rheintal erfreulicherweise keine Ernstfalleinsätze leisten.
Die Stabsmitglieder konnten sich auf die interne und externe Aus- und Weiterbildung konzentrieren sowie Planungshilfen für mögliche Evakuierung in den Gemeinden Rüthi, Oberriet, Eichberg, Altstätten, Marbach und Rebstein erarbeiten. Diese werden nun fortlaufend ergänzt und aktualisiert. Gerade bei Grossereignissen wie beispielsweise einem Hochwasser, einem Hangrutsch oder einem Chemie-Unfall kann es nötig werden, dass eine grosse Anzahl von Menschen in ein sicheres Gebiet verlegt werden muss.
Mit dem Durchspielen von verschiedenen Szenarien sowie dem Erarbeiten von Hilfsmitteln zur Planung bereitet sich der Regionale Führungsstab Oberes Rheintal auf ein mögliches Ereignis vor. Dies im Wissen, dass kein Ereignis dem anderen gleicht.
In Krisen Köpfe kennen
Ein weiterer Schwerpunkt lag im vergangenen Jahr bei der Kontaktpflege zu Partnerorganisationen sowie Behördenmitgliedern. Gerade in Krisen ist es wichtig, sich gegenseitig zu kennen. Dies erleichtert die Zusammenarbeit in ausserordentlichen Lagen. Am Jahresrapport dankte Stabschef Bruno Schmid den Stabsmitgliedern für ihr Engagement und ihren Einsatz zu Gunsten der Sicherheit der Bevölkerung. Aufgrund seiner Wahl zum Rhema-Messeleiter gab Michael Dietrich seinen Rücktritt als Ressortchef Kommunikation des Führungsstab Oberes Rheintal bekannt.
Bruno Schmid gratulierte ihm zu seiner neuen Aufgabe bei der Rheintal Messe und Event AG und verdankte seinen Einsatz sowie die angenehme und zuverlässige Zusammenarbeit. Erste Gespräche mit möglichen Nachfolgern sind dank seiner frühzeitigen Rücktrittsankündigung bereits im Gang. Weitere Informationen zum Regionalen Führungsstab, den Partnerorganisationen sowie den Notfalltreffpunkten in den einzelnen Gemeinden und der persönlichen Vorsorge gibt es unter www.warnung-rheintal.ch.