Mehr als 250 Seniorinnen und Senioren waren der Einladung der politischen Gemeinde Au sowie der Landfrauen Au gefolgt und waren Gast beim Klausnachmittag in der MZH Au.
Samichlaus machte Station bei den Auer Senioren
Eine schöne Gelegenheit, alte Bekannte wiederzusehen und Freundschaften aufzufrischen oder neue Freundschaften zu schliessen. Vor allem aber eine schöne Gelegenheit für die 255 erschienenen Auer und Heerbrugger, sich auf die Adventszeit und die besinnlichen Tage um Christi Geburt einzustimmen.
Die erste Kerze entzünden
Gemeinderätin Jennifer Eichmann führte durch das Programm und erzählte eine schöne Geschichte. Sie stellte sich die Frage, wann denn eigentlich für sie jedes Jahr Weihnachtsanfang ist. Wenn die ersten Weihnachtsdekos in den Geschäften auftauchen? Oder wenn das erste Mal wieder Weihnachtsmusik aus dem Radio schallt? Oder sind des die ersten Weichnachtsguetzli, die die festlichen Tage einläuten? Nein.
«Ich habe es scnon immer einen ganz speziellen Moment gefunden, wenn wir am ersten Advent die erste Kerze des Adventskranzes angezündet haben. Dann hat für mich Weihnachten begonnen. Und darum fängt heute jetzt grad in diesem Moment mit Ihnen zusammen Weihnachten für mich an.» So sprach Jennifer Eichmann und zündete vor den Seniorinnen und Senioren die erste Kerze an. Nicht ohne noch zu erwähnen, dass sie von einem Gedicht von Rolf Krenzer auf diesen Gedanken gebracht worden sei.
Unterhaltsames Begleitprogramm mit dem Rex Quintett
Das unterhaltsame Begleitprogramm dieses Nachmittags wurde vom MV Konkordia Au sowie dem Rex Quintett bestritten. Unterhaltsam auch die Würdigung jener Senioren, die einen runden Geburtstag in diesem Jahr feierten. Darunter der hundertjährige und persönlich anwesende Eugen Rohner. Der keinen Tag älter als achtzig Jahre aussieht. Einfach beneidenswert. Auch rheintal24 gratuliert herzlich zu diesem runden Jubiläum.
Nach Kaffee und Kuchen, Fleischkäse und Kartoffelsalat, gekocht, angerichtet und serviert von den fleissigen Landfrauen unter der Leitung von Judith Eugster, kam dann auch der Samichlaus zu seinem Auftritt und verteilte Mandarinen und Erdnüsse. Besser gesagt, gleich drei Samichläuse waren mit ihren Schmutzlis erschienen
Wann fängt Weihnachten an?
Ein Gedicht von Rolf Krenzer.
Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt und begreift,
was der Stumme ihm sagen will,
wenn der Leise laut wird und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und gross,
wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht Geborgenheit,
helles Leben verspricht, und Du zögerst nicht,
sondern Du gehst so wie Du bist darauf zu,
dann, ja dann fängt Weihnachten an.