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Gesundheit
21.09.2022

Noch mehr Durchblick im Spital Grabs

Bild: zVg
Nach einer sechsmonatigen Umbauphase hat das Spital Grabs einen zusätzlichen zweiten Endoskopieraum in Betrieb genommen.

Dank einer neuen Raumaufteilung profitieren Patientinnen und Patienten zudem von einer neuen und grosszügigen Holding Area, wo sie von einem kompetenten und kürzlich erweiterten Team auf den Eingriff vorbereitet und anschliessend überwacht werden. Damit können die Kapazitäten in der Endoskopie des Spitals Grabs ab sofort verdoppelt werden.

Dr. med. Matthias Zellweger, Leiter Fachbereich Gastroenterologie, freut sich über den Ausbau des Bereichs, der aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage notwendig geworden ist: «Die baulichen Anpassungen bieten den Patientinnen und Patienten während ihrer Untersuchung eine angenehme Atmosphäre und uns Mitarbeitenden beste Bedingungen für einen optimalen und sicheren Ablauf auf hohem fachlichem Niveau.» Bisher sei im Spital Grabs täglich die Durchführung von bis zu acht Endoskopien, vorwiegend Spiegelungen von Magen und Darm, möglich gewesen, erklärt Matthias Zellweger weiter und ergänzt:

«Dank modernster Geräte der neusten Generation, mit höchster Auflösung und mit der Unterstützung künstlicher Intelligenz, können wir einen optimalen Standard in der Darmkrebsvorsorge anbieten. Zusätzlich werden auch technisch aufwändigere, interventionelle Endoskopien durchgeführt. Dazu gehört beispielsweise die Darstellung der Gallenwege (ERCP) zur Behandlung von Abflussbehinderungen durch Gallensteine oder Tumoren der Bauchspeicheldrüse oder der Gallenwege. Voraussetzung für den Ausbau des Angebotes war auch, dass wir unser bewährtes Team in der Endoskopie mit zusätzlichen erfahrenen Pflegefachpersonen erweitern konnten und im Frühling Dr. Matthias Frasnelli, Leiter Fachbereich Pneumologie, zu uns gestossen ist. Somit können wir in den neuen Räumlichkeiten ebenfalls die komplette Bandbreite der Lungen- und Atemwegserkrankungen endoskopisch untersuchen.»

All dies komme der regionalen Bevölkerung zugute, betont Matthias Zellweger. «Mit dem Ausbau unseres Endoskopie-Angebot können wir unseren Patienten eine wohnortnahe hochspezialisierte Versorgung anbieten. Mehr Untersuchungen pro Tag bedeuten zudem kürzere Wartezeiten für unsere Patientinnen und Patienten.»

pd/rheintal24