Barbara Gysi zeigte auf, wie sich die Lohnsumme in den letzten 20 Jahren verdoppelt hat. Mit diesem Hintergrund stehe die AHV mit einem grossen Überschuss da und brauche in den kommenden Jahren keine zusätzlichen Abgaben, heisst es in einer Mitteilung.
Von der Übergangslösung für die Frauen (weil sie bis 65 arbeiten sollen) würden lediglich rund 40'000 Frauen pro Monat 160 Franken zusätzlich erhalten. Dies, weil die betroffenen Frauen ein sehr tiefes Einkommen haben. Das sei gemessen an der Bevölkerung sehr wenig, heisst es weiter.
Die St.Galler Nationalrätin zeigte weiter auf, wie viel Gratisarbeit Grosseltern (hauptsächlich Grossmütter), in der Betreuung der Enkelkinder leisten würden. So zahle die Jugend heute durch Doppeleinkommen recht viel in die AHV ein. Gysi sprach in diesem Kontext von Generationensolidarität. Leider sei der Versicherungsgedanke nicht mehr in der AHV21 zu finden. Sie nahm auch noch kurz Stellung zur Mehrwertsteuererhöhung: Auch diese komme zur Unzeit und treffe kleinere Einkommen übermässig.