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Vorarlberg
20.05.2022
21.05.2022 09:27 Uhr

SCR Altach schafft den Klassenerhalt

Bei einem Sieg zum Klassenerhalt liess es sich in Altach gut jubeln
Bei einem Sieg zum Klassenerhalt liess es sich in Altach gut jubeln Bild: Ulrike Huber
Unser liebsten Nachbarn ennet des Rheins sind kommendes Jahr mit zwei Vereinen in der obersten österreichischen Bundesliga vertreten.

Mit einem 2:1 Sieg gegen WSG Tirol haben die Altacher in allerletzter Sekunde ihren Verbleib  in der östereichischen obersten Bundeliga gesichert. Es ging im heutigen Match zuhause im Schnabelholz-Stadion, beinahe in Rufweite zur Schweizer Grenze gelegen, um alles oder nichts.

Wenig erbauende Alternative

Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel bleibt man in der Bundesliga. Wenig erbauend die Alternative: denn bei einer Niederlage oder auch nur bei einem Remis wären die Altacher in die zweite Bundesliga abgestiegen.

Doch schon in der 3. Minute beruhigten die Rheindörfler Kicker sich selbst und ihre Fans. Mit dem Tor zum 1:0 durch Nimaga, dessen Schuss von Forst noch unhaltbar abgefälscht wurde. In Folge hatten die Tiroler bombige Ausgleichsmöglichkeiten, schaffen es aber nicht, das Runde ins Eckige zu befördern.

Das Glück eines Tores auskosten

Acht Minuten nach Wiederbeginn in der zweiten Halbzeit waren es wieder die Hausherren, die das Glück eines Tores auskosten durften. Und wieder war es ein kurioser Treffer. Zuerst wurde Strauss angeschossen, setzte sich dann gegen einen weiteren Defensivspieler der Tiroler Gäste durch, stand plötzlich allein vor dem gegnerischen Tor und liess sich diese Chance nicht entgehen. 2:0. Das ausverkaufte Schnabelholz tobte vor Begeisterung.

In der 73. Minuten erzielten die unermüdlich angreifenden Gäste den 1:2 Anschlusstreffer durch Giacomo Vrioni, konnten aber bis zum Ende des Spiel den Match nicht mehr auf ihre Seite biegen.

Magnin hat es geschafft

Ludovic Magnin hat es geschafft. Der erst vor wenigen Monaten vom SCR Altach in beinahe auswegloser Situation geholt, hat das Team gut eingestellt und in der Relegationsrunde guten Fussball spielen lassen. Was letztendlich zum Klassenerhalt führt. So dürfen sich die Rheintaler Fans auf beiden Seiten des Rheins in der kommenden Saison auf Derbys zwischen Altach und der aufgestiegenen Austria aus Lustenau freuen.

Ach ja, und abgestiegen ist ja auch noch eine Mannschaft. Den bitteren Gang in die zweite Liga muss Admira Mödling mit Trainer Andreas Herzog (Ex-Bayern München Spieler und Ex-Nationaltrainer in Israel) antreten (1:3 gegen den LASK). Hartberg und Ried trennten sich mit einem 1:1.

rheintal24/gmh/uh