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Widnau
16.01.2022
17.01.2022 10:36 Uhr

Einbruch bei Beat-Sport in Widnau

Beat-Sport-Chef Ramon Wehrli: «Ich ärgere mich über den zusätzlichen Aufwand»
Beat-Sport-Chef Ramon Wehrli: «Ich ärgere mich über den zusätzlichen Aufwand» Bild: Ulrike Huber
Die Einbrecher werden immer dreister. Und hinterlassen meist mehr Schaden, als die Beute überhaupt wert ist. So auch Samstagabend bei Beat-Sport in Widnau.

Als bei Ramon Wehrli, Geschäftsführer von Beat-Sport, am Samstagabend kurz nach Acht die Benachrichtigung des Alarmsystems eintraf, dass in sein Geschäft in Widnau eingebrochen worden sei, wollte es sich der Vater einer erst sechs Monate alten Tochter, gerade mit seiner Familie gemütlich machen.

Aus der grossen Kollektion von Beat-Sport fehlten lediglich einige niedrigpreisige Bekleidungsstücke Bild: Ulrike Huber

Fenstersicherungsalarm losgegangen

Wehrli glaubte zunächst, ein Jugendlicher hätte einen Stein in ein Fenster geworfen, weshalb dann auch der Fenstersicherungsalarm losgegangen ist. Aber an Ort und Stelle musste er feststellen, dass offensichtlich ein Einbrecher am Werk gewesen war. Eine Fensterscheibe an der zum Parkplatz des Gebäudes des Einkaufscenters Rhyland angrenzenden Seite war komplett zerstört worden.

Die Polizei war ebenfalls bereits vor Ort. Und fand nach kurzer Zeit das Diebesgut, das der Einbrecher offenbar auf der Flucht noch auf dem Rhyland-Gelände wieder weggeworfen hatte. «Es waren lediglich ein paar Bekleidungsstücke im Wert von wenigen hundert Franken», erzählt Ramon Wehrli kopfschüttelnd.

Bild: Ulrike Huber

Aufwand mit Versicherung und Handwerkern

Der entstandene Schaden durch das eingeschlagene Fenster ist viel grösser. «Das ist es, was mich an der ganzen Sache am meisten ärgert: der ganze Aufwand mit Versicherung, Handwerkern und weiterem, was jetzt auf mich zukommt. Zeit, die ich nicht direkt ins Geschäft stecken kann. Obwohl wir ohnehin schon knapp mit dem Personal sind und für Widnau dringend jemand suchen.»

Ein Spürhund der Polizei konnte nach kurzer Zeit dem vermutlichen Täter ausfindig machen. Dieser wurde zum Verhör in Polizeigewahrsam genommen. Und noch jemand hat schnell reagiert. Nämlich die Firma Weder Fenster. Nach kurzer Verständigung, was passiert ist, wurde innert kürzester Zeit das zerstörte Fenster mit einem Provisorium verschlossen. Und das am Samstagabend. Chapeau.

 

rheintal24/gmh/uh