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Region
03.10.2021
04.10.2021 14:56 Uhr

Die «Lange Nacht der Museen» und ein Handsticklokal

Diese Familie nutzte die «Lange Nacht der Museen» für einen Besuch in der Handstickerein in Balgach
Diese Familie nutzte die «Lange Nacht der Museen» für einen Besuch in der Handstickerein in Balgach Bild: Ulrike Huber
Am Samstagabend zwischen 18.00 und 01.00 Uhr hatten im Rahmen der grenzüberschreitenden ORF-Aktion "Die lange Nacht der Museen" beinahe alle musealen Kulturtempel beidseits des Rheins geöffnet.

Samstagabend. «Lange Nacht der Museen» im ganzen Rheintal. In Vorarlberg, Liechtenstein und im Rhintl hatten beinahe alle Museen zwischen 18.00 Und 01.00 Uhr geöffnet. Ein niederschwelliges Kulturangebot, das von Vielen genutzt wurde. Rheintal24 machte einen kurzen Boxenstopp im Handsticklokal in Balgach.

  • Interessierte Besucher in der Handstickerein Balgach Bild: Ulrike Huber
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  • So verschieden können Handstickereien sein Bild: Ulrike Huber
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Um einen Stock erweitert

Das «Alte Rathaus» in Balgach, das inzwischen als Ortsmuseum dient und das etwa von 1840 stammt, wurde eigens für die Unterbringung einer Handstickmaschine ca. 1890 um einen weiteren Stock erweitert.

  • René Tanner demonstriert, wie eine grosse Handstickmaschine funktioniert Bild: Ulrike Huber
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  • Bild: Ulrike Huber
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Diese Handstickmaschine Marke Benninger Uzwil ist eine der letzten dieser Geräte, auf dem noch gestickt wird. Peter und René Tanner erläuterten den Besuchern in dieser Langen Nacht der Museen die Geschichte der Handstickerei im Rheintal und sassen zur Demonstration auch selbst an die grosse Handstickmaschine und liessen diese einige Stiche machen.

Video: Ulrike Huber

Durch die Museen hoppen

Es kamen auch laufend Besucher zu dieser unter den 3G-Vorschriften durchgeführten Veranstaltung. Einzelpersonen, Pärchen oder auch ganze Familien mit Kindern liessen sich die Gelegenheit nicht entgehen, mit einem einmaligen Obolus durch die Museen der Region zu hoppen. In Balgach konnten alleine bis 21.00 Uhr schon 35 Besucher registriert werden.

  • Peter Tanner (li.) und René Tanner führten die Besucher durch die Handstickerei Bild: Ulrike Huber
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  • Diese beiden jungen Herren überprüften das Vorliegen eines 3G-Zertifikats Bild: Ulrike Huber
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Szenenwechsel ins Vorarlberger Rheintal. Wo sehr viel mehr Kulturinteressierte unterwegs waren. Etwa in Lustenau, wo direkt vor der Villa Marxx, in der extra zur Langen Nacht der Museen eine neue Ausstellung eröffnet worden war, eine Bushaltestelle für die Linie 2 eingerichtet worden war.

Schön, dass viele junge Menschen zwischen 16 und 20 Jahren zu sehen waren; vl. Jannik Kohl, Künstler und Galerist Werner Marxx Bösch, Carlos Köb, Franziska Bösch, Noel Sohm, Adrien Mendes Bild: Ulrike Huber

Auffallend viele junge Menschen

Alle halbe Stunden kam der Bus vorbei und brachte immer wieder weitere Kulturliebhaber, die die Bilder von Werner Marxx Bösch bewundern wollten. Auch auffallend viele junge Menschen waren unter den «Museumswundernasen». Eine schöne Entwicklung.

Viele nahmen sich die Zeit zur eingehenden Bildbetrachtung Bild: Ulrike Huber

Bei einem Gläschen Sekt oder Wein oder Wasser unterhielten sich die Besucher im Garten der Villa angeregt über das Werk von Marxx, über die Nacht der Museen oder über die vielen Dinge und Personen, über die man gerne tratscht.

...und viele hatten Spass in dieser «Langen Nacht der Museen» Bild: Ulrike Huber
rheintal24/gmh/uh