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Marbach
15.09.2021
15.09.2021 10:26 Uhr

Mostzeit – ein Blick hinter die Kulisse

Bild: Facebook.com
Goldgelb und klar, süss, fruchtig und frisch – ein Glas Most krönt die Früchte des Spätsommers durch traditionsreiches Handwerk. Im September lanciert der St. Galler Obstverband eine neue Kampagne: «Mostzeit» öffnet die Türen zu fünf St. Galler Obstbetrieben - auch zur Mosterei Kobelt in Marbach

Mit der «Mostzeit» schafft der St.Galler Obstverband in Zusammenarbeit mit dem Trägerverein CULINARIUM eine neue Plattform und eine einmalige Möglichkeit, die St. Galler Mostproduzenten zu entdecken. Die Kampagne will die Augen öffnen für den ökologischen Beitrag, den der persönliche Genuss leisten kann. Wer Most geniesst, dieses süsse Gold des Spätsommers, unterstützt die natürliche Vielfalt. Heimischen Most trinken fördert die Biodiversität! Die «Mostzeit» verhilft dem süssen Gold des Spätsommers wieder zu gebührender Präsenz.

Auf der Plattform mostzeit.ch präsentieren über 30 Obstdirektvermarkter Most in diversen Variationen: Von Süssmost frisch ab Presse über Schorle, Cidre oder Saft bis zum prickelnden Mix mit Beeren und Limetten wartet eine breite Palette an Apfelsäften darauf, entdeckt zu werden.

Am 26. September, von 10 bis 16 Uhr, können Sie bei der der Mosterei Kobelt in Marbach sehen, wo und wie der Most entsteht. Die Macher lassen sich bei der Süssmostproduktion über die Schultern schauen und zeigen live und «ungefiltert», wie der Apfel ins Glas gelangt. Das Resultat darf und soll natürlich probiert werden.

Mehr Informationen über die Betriebe, über die Idee und die Ziele der Kampagne finden sich auf mostzeit.ch

Mosterei Kobelt: Der Weg vom Apfel ins Glas

Die Mosterei Kobelt in Marbach mostet seit 1906 die Äpfel ihrer Stammlieferanten aus der Nachbarschaft und verwandelt sie in edle Brände, Saft, Cidre, Süssmost und erfinderische Mischgetränke. Eines davon ist der Ghürotne, eine spritzige Mischung aus Saft vom Fass und Süssmost, die das Herbe vom Saft mit der Süsse des Mosts vermählt. «Ein perfektes Feierabendgetränk», sagt Jennifer Kobelt, die Tochter des Hauses, die zusammen mit ihrem Bruder Geoffrey ihre Eltern Karen und Ruedi Kobelt im Betrieb verstärkt. Auch die «Ghürotne» helfen mit. Denn die Mosterei Kobelt ist seit fünf Generationen ein waschechter Familienbetrieb.

Ihr frisch gepresster Süssmost ist eine Mischung aus Früchten von Hochstammapfelbäumen und Tafeläpfeln und wird als Direktsaft verkauft oder im Drucktank eingelagert. So bleibt der Saft, was ihn ausmacht: Natur pur. Denn mosten ist ein Handwerk, keine Industrie, wie Jennifer Kobelt sagt. Am 26. September können die Besucherinnen und Besucher im Familienbetrieb der Kobelts den Weg vom Apfel ins Glas nachvollziehen und live erleben, wie so ein feiner Schluck Most entsteht.

pd/rheintal24