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Kultur
14.01.2022

Schweizer Romane als nationale Topseller

Zu den Top-Ten Büchern der Schweizer Bestsellerliste stammen sechs Bücher aus Schweizer Feder. (Symbolbild)
Zu den Top-Ten Büchern der Schweizer Bestsellerliste stammen sechs Bücher aus Schweizer Feder. (Symbolbild) Bild: Shutterstock
Gleich sechs Schweizer Romane gehörten 2021 zu den Top-Ten der meist verkauften Bücher hierzulande.

Die Bücher von drei Schweizer Schriftstellerinnen und drei Schweizer Schriftstellern schafften es 2021 auf die nationale Bestsellerliste – das sind doppelt so viele wie im Vorjahr. 

Wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet, finden sich unter den zehn Bestsellern vier Kriminalromane. Drei davon stammen aus Schweizer Feder, nämlich: «Der Bruder» von Christine Brand«Davosblues» von Silvia Götschi und «Flüchtiges Begehren» von Donna Leon. Letztere Autorin stammt aus Amerika, wurde aber 2020 in der Schweiz eingebürgert.

Ebenfalls auf die Bestsellerliste schaffte es der deutsch-schweizerische Autor Benedict Wells mit «Hardland» und Joël Dicker mit «Das Geheimnis von Zimmer 622». Von Schweizer Hand geschrieben und verlegt zählt auch «Der Schatten über dem Dorf» von Arno Camenisch zu den Top-Ten. 

Roman einer Irin auf Platz 1

Angeführt wird die Bestsellerliste mit «Die verschwundene Schwester», geschrieben von der irischen Autorin Lucinda Riley, welche im Juni vergangenen Jahres mit nur 56 Jahren leider viel zu früh verstarb. 

Auf Platz 2 befindet sich ebenfalls ein Krimi: «Bretonische Idylle» heisst er und wurde von deutschen Autor Jean-Luc Bannalecs (geboren Jörg Bong) geschrieben. 

Ebenfalls auf dem Podest steht ein Buch einer deutschen Geschichtenerzählerin: «Über Menschen» von Juli Zeh thematisiert den Stadt-Land-Graben in Verbindung mit Corona.  

sda/ rheintal24/uh