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St. Margrethen
13.01.2022
13.01.2022 17:02 Uhr

FDP-Neujahrsbegrüssung: auf der Suche nach Glück

FDP-Ortsparteipräsident Ralph Brühwiler
FDP-Ortsparteipräsident Ralph Brühwiler Bild: zVg
Am Mittwoch, 12. Januar, lud die FDP St.Margrethen Mitglieder und Freunde zur Neujahrsbegrüssung ein. Der Anlass fand in den Räumlichkeiten der Gautschi AG statt.

Einleitend bedankte sich FDP-Ortsparteipräsident Ralph Brühwiler bei Tina Gautschi von der ortsansässigen Gautschi AG für die Einladung, das Gastrecht und vor allem für das Sponsoring des Apéros. Einen weiterer Dank ging an Fritz Gois, der die neue 5-Achsen CNC-Bearbeitungsmaschine, welche im Holzbau eingesetzt wird, den FDP-Mitgliedern präsentierte. 

In seiner Ansprache wies Brühwiler darauf hin, dass vor einem Jahr niemand gerechnet habe, dass uns die Pandemie weiterhin im Würgegriff halten werde. Alle würden aktuell mit ihrer Geduld ringen, die uns momentan abverlangt wird. Ganz klar sei diese Pandemie nicht nur eine medizinische, sondern auch immer mehr eine psychische Angelegenheit. Es gälte die Angst einer Ansteckung zu bekämpfen.

Bild: zVg

«Alle anwesenden Personen hier können an diesem Anlass teilnehmen, weil wir die Empfehlungen des BAG wie Impfen oder Maske tragen befolgen und die entsprechenden Schutzmassnahmen umgesetzt haben», so der Elektro-Unternehmer. Allerdings brauche man schlicht auch etwas Glück, nicht angesteckt zu werden. Und damit das Glück auch eintreffe, habe er auch etwas recherchiert. Dabei sei ihm klar, dass nicht alles ganz ernst gemeint und bei solchen Themen immer auch etwas Aberglaube im Spiel sei. Trotzdem habe ihn die Vielzahl von sogenannten Glücksbringern überrascht. 

Beispielsweise soll die Hasenpfote ein Glücksbringer sein. Laut Überlieferung sollte es der linke Hinterlauf eines Tieres sein, das bei Vollmond an einem regnerischen Freitag auf einem Friedhof mit einer silbernen Kugel getötet worden sei. Wer von Euch hat einen Glücksräppler im Portemonnaie? Glück bringe auch die Zahl 3, wegen der Dreifaltigkeit. Und bereits in der Steinzeit wurden Amulette getragen. Wer heute an seinen Halsschmuck glaube, dem helfe es, die Zuversicht und die dadurch entstehende Angst zu reduzieren. Glück bringe seit jeher die Braut über die Schwelle zu tragen und auch das vierblättrige Kleeblatt ist ein klassisches Symbol von Glück. Auch ein simples Salz über die linke Schulter zu werfen könne das Schlechte verbannen und Glück bringen.

Für das begonnene Jahr wünscht sich Brühwiler, dass die Menschen sich wieder mehr zuhören, einander gemeinschaftlich unterstützen, ohne immer gleich zu werten. «Ich wünsche mehr Verständnis, mehr Menschlichkeit und aber trotzdem auch mehr Vernunft», sagt der Ortsparteipräsident zum Abschluss.

Bild: zVg
pd/rheintal24